Inkassoaufforderung von Kanzlei TCR International

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Link zum PDF der Zahlungsaufforderung

Auf das Bild klicken um einen PDF Scan der unberechtigten Zahlungsaufforderung herunterzuladen.

Heute haben wir wieder einmal lustige Post bekommen. Gerichtet war der Brief an Katja.

Eine Inkassodienstleistungsfirma welche den Fachverband der Lotterie und Glückspielanbieter Deutschland vertritt, hat uns angeschrieben und möchte von uns Geld haben.

Angeblich soll Katja im Januar 2013!! einen telefonischen Vertrag mit Euromillions abgeschlossen haben. Mal abgsehen davon, dass Euromillions bei uns nichts weiter als Lottoscheine sind (wo schliesst man da bitte einen telefonischen Vertrag ab?) gibt es noch diverse ungereimtheiten in diesem Brief.

So haben wir z.B. das Glück, dass wir in Rüti wohnhaft sind. Rüti hat dummerweise den Umlaut ü im Namen drinn. Dummerweise deshalb, weil Personen die solche Umlaute nicht kennen a) diese gar nicht in Ihren Schrift-Zeichensätzen drinn haben und b) oft nicht wiessen wie man die Umlaute korrekt ersetzen könnte (durch ue z.B.). Wenn man das PDF anschaut sieht man dann z.B. auf Seite drei auch, dass dort Rti, drinn steht. Eine seriöse Inkasso Firma würde sich hüten solche Fehler einzubauen, denn es sind schon ganz andere Prozesse wegen solcher banaler Formfehler geplatzt.

Weiter geht es mit der Anschrift. Die 20 St Mary Axe in London kennt keine TCR International. Zumindest konnte ich in diversen Branchenverzeichnissen nichts dazu finden. Den einzigen Eintrag zu einer TCR International den ich finden konnte stammt von einer 1983 gegründeten Firma aus Nordirland, welche aber mittlerweile bereits wieder konkurs gegangen ist. Somit scheint es eine solche Kanzlei gar nicht zu geben. Und warum sollten wir dann an eine nichtexistente Kanzlei etwas bezahlen 😉 ?

Egal. Da gäbe es ja noch eine deutsche Kundenhotline welche unter 0044-20-37691732 zu erreichen wäre. Die Internationale Vorwahl 0044 deutet auf England, die Ortsvorwahl 020 steht für London. Faktisch ist das aber nur eine Umleitung, welche zu einer angeblichen Anwaltskanzlei Justorat aus Nürnberg führt. Da dort Samstags nicht gearbeitet wird konnte ich lediglich auf ein Band sprechen. Es stellt sich aber die Frage warum im Brief immer nur von der „KANZLEI TCR INTERNATIONAL LLP“ (z.B. Seite 2) gesprochen wird und dann plötzlich eine Anwaltskanzlei Justorat dahinter steckt. Dass diese Anwaltskanzlei Justorat nicht koscher sein kann ergibt sich schon aus der Tatsache, dass man im Internet keine Kontaktdaten etc. zu ihnen findet. Dafür sind diese als Abzocker bei der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg gelistet.

Ein weiterer Hinweis, dass es sich hier um keinen echten Inkassobrief handelt ist die Drohung mit der SCHUFA. Die SCHUFA ist laut Wikipedia eine privatwirtschaftliche deutsche Wirtschaftsauskunftei. Eine Wirtschaftsauskunftei ist ein Unternehmen zum Zweck der Mitteilung wirtschaftsrelevanter Daten über Privatpersonen und Unternehmen an Geschäftspartner. In der Schweiz kann man diese ein wenig mit http://www.moneyhouse.ch/ vergleichen. Wichtig ist aber, dass die SCHUFA für Schweizer absolut keine Relevanz hat!

Dann wäre da noch die SEPA (Single Euro Payments Area) auf Seite 4 mit der man den geforderten Betrag einzahlen soll. Warum zum Geier sollte eine in London operierende Firma ihre Geldtransfers auf ein rumänisches Bankkonto (siehe IBAN Nummer beginnend mit RO) einzahlen lassen? Zumal London eine hohe Konzentration von Banken aufweist.

Und last but not least gibt es im Internet massenhaft Berichte von Anwälten oder Verbraucherzentralen wie (z.B. für uns in der Schweiz relevanten Beobachter) welche über die Abzocker berichten.

Fazit

Dieses Schreiben kann man getrost ins Altpapier werfen.

Modern Perl Best Practices mit Damian Conway

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Damian Conway mg 9100b Ich hatte heute wieder einmal die Gelegenheit, einen brillianten Vortrag von Damian Conway an der ETH besuchen zu dürfen. Das Thema war Perl Best Practices und handelte von den Dos and Don’ts beim programmieren mit Perl.

Nebst der Tatsache, dass man viele interessante und neue Dinge über Perl kennenlernt, ist ein Besuch eines Conway-Kurses jedoch immer auch mit einer Menge Spass verbunden. Damian weiss die Zuschauer zu fesseln und zu unterhalten, selbst dann wenn jemand eine ganz spezifische Frage hat, welche für die meisten Zuhörer vielleicht gerade null Relevanz hat. Kurz: Die Zeit vergeht – leider – wie im Fluge und man kriegt eine geballte Ladung an Perl Know-How mit.

Wer also einmal die Gelegenheit hat bei einem Conway Vortrag dabei sein zu können, sollte die Chance unbedingt nutzen.

Ich für meinen Teil freue mich schon auf den Donnerstag, wenn Damian zum Thema Advanced Technical Presentation Techniques referiert.

Wenn dein PC heimlich dudelt…

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In der clamav-users Mailingliste wurde gestern eine vermeintlich nicht ernst gemeinte Anfrage gestellt.

In dieser fragte ein Benutzer, ob andere vielleicht eine Idee oder eine Erklärung zu seinem Problem hätten.

Namentlich ging es darum, dass sein Rechner zwischendurch plötzlich die „Wilhelm Tell, Ouvertüre“ über den Speaker trällerte.

Im Verlauf der Diskussion stellte sich aber heraus, dass sogar Microsoft dieses Phänomen kennt. Anscheinend haben gewisse Hersteller diese Liedchen im BIOS hinterlegt um bei drohenden oder bereits erfolgten Lüfterausfällen den Benutzer irgendwie zu warnen.

PC traellert ein heisses Liedchen

Das muss wohl zu einer Zeit gewesen sein, als die Prozessoren noch keine Notabschaltung kannten 😀

Unheilig im Hallenstadion

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Unheilig im Hallenstadion Zürich

Unheilig im Hallenstadion Zürich

Letzten Sonntag waren Nina, Katja und meiner einer im Hallenstadion. Grund dafür war das ausverkaufte Konzert von Unehilig, welches ich mir selber zum Gerbutstag geschenkt habe.

Das Konzert war der Hammer und der Graf hat für eine unheimlich gute Stimmung gesorgt. Phänomenal war ausserdem, dass Eltern mit Kindern einen eigenen abgetrennten Bereich in der Mitte der Halle zur verfügung hatten. Dadurch hatten wir relativ viel Platz um uns herum und kamen uns nicht so eingequetscht vor wie die anderen 12997 Konzertbesucher. Die Abschrankung bot ausserdem den Luxus von Sitz-, respektive für die Kids erhöhte Stehplätze. Dadurch konnte auch eine Nina etwas vom Grafen sehen.

Nina hat das Konzert wohl ebenfalls sichtlich Spass gemacht:

Hier noch einige zusammengeschnittene Impressionen vom Konzert:

Happy Birthday: Peter Lustig

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Peter Lustig als Junge

Dieser nette kleine Junge auf dem Bild links wird heute 75 Jahre alt. Es ist Peter Lustig, der allseits beliebte und bekannte „Onkel aus dem blauen Bauwagen“ der Fernsehsendung Löwenzahn. Mehr als 20 Jahre hat er uns die alltäglichsten Dinge genau erklärt. Warum braucht es Bienen? Woher kommt das Salz? Wie entstehen Töne? Und vieles mehr.

Mittlerweile bin ich ja selber Papa und schaue mir jeden Tag mit der Nina eine der Folgen an. Erstaunlich finde ich, dass selbst die ersten Sendungen aus den Achtziger Jahren noch heute aktuell sind. Gut, gewisse Sendungen – wie die, bei der Peter Lustig zum Fernsehen geht – sind nicht mehr ganz taufrisch, wird doch heute das meiste nur noch Digital gemacht und nicht – wie in der Sendung gezeigt – von Videobändern geholt. Spannend bleibt die Sendung trotzdem.

Interessanterweise hat sich Peter Lustig – der im echten Leben übrigens wirklich so heisst! – in einer der ersten Folgen auch einmal gedanken darüber gemacht, wie es denn wohl so sein wird, wenn er mal alt werden sollte. Das folgende Lied wurde 1982 aufgenommen, als er 45 Jahre alt war.

Ein schönes Lied wie ich finde. Denn die Aussage:

Älter werden ist ne Reise und ich weiss noch nicht wohin. Na, ich lass mich überraschen. Ausserdem weiss ich es bald. Denn ich werde, ja von ganz alleine alt.

Hat doch sehr viel Wahres!

Zum Schluss bleibt mir nur zu sagen:

Happy Birthday Peter Lustig!

Der Adventskalender Marathon 2011

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Herzlich Willkommen zur mittlerweile fünften Ausgabe des Adventskalender Marathons. Auch dieses Jahr habe ich versucht die spannendsten, lustigsten, gewinnbringendsten und abwechslungsreichsten Adventskalender in den Untiefen der Google Datenbanken zu finden. Und wie man es sich vom matse Blog gewohnt ist sind alle Links fein säuberlich nach Kategorien sortiert. Viel Spass also beim täglichen Marathon durch die unzähligen Kalender.

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Kernel.org down. Wo gibt es einen Kernel?

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Ausser Betrieb

Ausser Betrieb

kernel.org ist anscheinend schon seit einigen Tagen nicht mehr erreichbar. Auf der Webseite steht bereits den ganzen Tag über „Down for Maintenance“. Ich vermute mal dies hängt mit dem Einbruch zusammen welcher Anfang September entdeckt wurde. Dumm nur, wenn man gerade jetzt – am Wochenende hat man ja Zeit um etwas herumzukompilieren – auf einen Kernel angewiesen ist.

Da leider auch alle Mirrors von kernel.org down sind, muss man auf Alternativen ausweichen. Eine dieser Alternativen heisst Gentoo Mirror. Da Gentoo eine Metadistribution ist welche alles aus den Quellen erzeugt, kann man – wenn man weiss wo – einige der letzten Vanilla Kernels herunterladen. Bestimmt bietet sich diese Möglichkeit auch bei anderen Distributionen, bei Gentoo weiss ich aber zumindest wo man die Dateien findet 😀

Aus diesem Grund eine Liste von Links zu den Kernelquellen:

Acapella Africa

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Perpetuum Jazzile während eines Auftrittes Der slowakische Chor Perpetuum Jazzile ist international bekannt. In Wien, Amsterdam, London und zur Zeit auch in den USA sind sie schon aufgetreten. Was diesen Chor so besonders macht?

Sie singen diverse alte und neuere Hits acapella. Das bedeutet, dass Schlagzeug, Klavier oder Gitarre einfach durch die Stimme ersetzt werden. Ein besonders gelungenes Stück ist meiner Meinung nach das Lied Africa. Eine acapella Interpretation des 1982er Welthits der Band Toto aus Kaliforniern. Interessant ist hierbei auch, wie die Band das Intro mit dem Regenschauer hinkriegt.

Beethoven auf Salsa

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Was wäre gewesen, wenn Beethoven statt in Deutschland in Lateinamerika aufgewachsen wäre? Wie würde sich wohl Beethovens fünfte anhören? Nun, vielleicht so…

Game Boy als Instrument

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Gestern habe ich über die bekannte Tetris Musik gebloggt, heue möchte ich über Musik welche mit dem Gameboy gemacht wird bloggen.