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Archiv für die Kategorie ‘So nicht’

Typisch Marketing auch bei der Migros

17. Februar 2008 1 Kommentar

Ich habe heute durch Zufall das Migros Magazin Nr. 6 von vor zwei Wochen in die Hände bekommen. Als ich so darin gestöbert habe musste ich plötzlich ob der Marketing Kampagne schmunzeln.

Da wird in einem Doppelseitigen Artikel (S.36-S.37) lang und breit darüber berichtet, dass die Migros jetzt auf das gesamte Rexona und Axe Sortiment einen Preisabschlag von 20 Rappen vorgenommen hat. Jörg Brun, Leiter Food beim Migros Genossenschafts Bund meint dann auch:

[...]Wir haben eine neue Konkurrenz bekommen, und unsere Sortimente noch nicht ganz darauf eingestellt. Anstatt einen Preis nach dem anderen still anzupassen, senken wir gleich die Preise ganzer Produktbereiche und verkünden das auch.

Wenn ich das lese frage ich mich als aller erstes einmal, was denn der Leiter Food mit Kosmetika/Körperpflege Artikeln am Hut hat. War Herr Brun vielleicht gerade der einzige der noch am arbeiten war und musste darum Stellung nehmen?

Wie dem auch sei. Bei der Verkündung einer Preissenkung wird mit ganzseitigen Inseraten (Auf der letzten Seite des Magazins prangt denn auch eine Vollseitige Reklame mit dem Übertitel: “Wer rechnen kann, rechnet mit uns. Dauerhafte Preissenkungen”) dafür geworben. Nun ist es aber nicht so, dass wir Konsumenten da Unmengen an Geld sparen. Je nach Produkt sind es lediglich zwischen 2.5% und 5.5%. Einige Beispiele aus dem Magazin

  • Axe-Duschgel Africa vorher Fr. 4.90 neu Fr. 4.70 Ersparnis 4.1%
  • Axe-Deo Click vorher Fr. 6.90 neu Fr. 6.70 Ersparnis 2.9%
  • Rexona-Aerosol-Deo Girl Tropical Power vorher Fr. 5.90 neu Fr. 5.70 Ersparnis 3.4%
  • Rexona-Duschgel Aloe Vera Fr. 3.90 neu Fr. 3.70 Ersparnis 5.2%

Bis hier hin eigentlich nichts aussergewöhnliches. ABER…

Im selben Magazin bringt die Redaktion auf den Seiten 39-41 einen Artikel darüber, wie die Migros Bauern im westafrikanischen Mali beim Anbau von Biobaumwolle unterstützt. Vierzig Seiten später (S. 83) wird dann auch wieder kräftig für die aus der Baumwolle entstehenden Produkte Werbung gemacht. Namentlich sind es die Bio-Max-Havelaar-Watte-Rondelle, -Stäbchen und -Haushaltwatte. Als ich die Preise unter den Artikeln erblicke stutze ich ein wenig. Besonders bei den Orenstäbchen…

Ich kaufe seit jeher die Havelaar Ohrenstäbchen, weil die viel weniger “zerzausen” als die anderen Stäbchen der Migros. Von daher war ich erstaunt, als ich sah, dass die Stäbchen nun Fr. 2.00 kosten. Ich krame also unsere angebrauchte Schachtel hervor und siehe da, diese kostete noch Fr. 1.90.

Die Wattestäbchen sind also um 10 Rappen oder 5.2% verteuert worden. Und genau da zeigt sich doch wiedereinmal das typische Marketing verhalten.

Bei einem Preisabschlag im Bereich von 2% – 5% wird ein riesen Tam Tam gemacht. Wird jedoch bei einem Produkt der Preis um 5% erhöht, dann lässt man das lieber gleich unter den Tisch fallen. Oder noch besser, man rechtfertigt das mit dem Engagement, den die Migros ja leistet (Hat Sie das bisher nicht getan?).

Typisch Marketing halt…

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Und weg sind die USB Daten

5. Januar 2008 Keine Kommentare

Platinum USB StickUSB Sticks sind heute so weit verbreitet wie einst Walkmans. Zahlte man vor 3-4 Jahren noch um die 100 CHF für einen guten Stick mit 256MB! kriegt man heute für einen drittel des Preises 16x mehr Kapazität (4GB zu 39CHF).

Die Sticks haben heutzutage derart viel Kapazität (z.B. 16GB zu 159CHF) dass man schon ein weilchen braucht, bis der Stick mit Dokumenten, kleinen Filmchen und sonstigem Krimskrams gefüllt ist.

Doch wer sicher gehen möchte, dass seine Daten auch Morgen noch verfügbar sind sollte unbedingt weiterlesen. Denn zur Zeit sind USB Sticks auf dem Markt, welche statt Daten zu speichern die Daten in das Nirvana schicken.

Betroffen sind anscheinend Sticks unterschiedlichster Marken mit einer Kapazität ab einem Gigabyte. Die Sticks sind verbaut mit einem Flash-Controller-IC welcher eine USB Vendor ID 0x13FE besitzt. Diese ID identifiziert den Chip als zur taiwanischen Firma Phison Electronics Corporation gehörend. Doch die Firma gibt laut C’t an, dass Sie niemals Chips mit diesen Bezeichnungen hergestellt hat.

Das perfide an diesen Sticks ist, dass diese eigentlich ganz normal zu funktionieren scheinen. Lesen und schreiben funktioniert unterhalb eines Gigabytes ohne Probleme. Ab einem Gigabyte ist dann aber schluss mit lustig. Ab da werden für alle Schreiboperationen mit logischen Adressen in die selben 128 Sektoren geschrieben.

1GB entsprechen 1024 x 1024 x 1024 Byte = 1073741824 Byte. Im Normalfall ist ein Sektor 512 Byte gross. Das bedeutet, dass die Sektoren 2097024 bis 2097152 (1073741824 Byte / 512 Byte) für jedes weitere Byte verwendet werden. Schreibt man also z.B. in die Sektoren 2097153, 2097281, 2097409 wird alles immer in Sektor 2097024 geschrieben.

Für das Betriebssystem scheint dabei alles in bester Ordnung zu sein, denn der Auftrag in die Sektoren zu schreiben wurde ordnungsgemäss ausgeführt. Das etwas nicht stimmt merkt man erst, wenn die auszulesenden Daten plötzlich immer nur die selben 64KByte Inhalt enthalten. Denn auch hierbei wird das Betriebssystem keinen Fehler melden, kann es doch ohne Probleme von den logisch adressierten Sektoren lesen.

Um nun herauszufinden ob man selber einen solchen betrügerischen USB Stick besitzt kann man auf der Webseite der C’t das Programm H2testw herunterladen. Damit kann man seinen USB Speicher auf Herz und Nieren prüfen lassen.

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Sunrise: Neues Logo, 3000 Prozentige Preiserhöhung!

12. Oktober 2007 6 Kommentare

Sunrise LogoSeit mittlerweile einer Woche hat Sunrise ein neues Logo, eine neu gestaltete Website und neue Tarife. Alles ist jetzt neu, einfacher, besser und übersichtlicher geworden. So steht es denn auch in den Medienmitteilungen von Sunrise.

Zürich, 04.10.2007 – Neue Farben und eine massive Vereinfachung der Mobilfunktarife stehen am Anfang des neuen Markenauftritts von Sunrise. Das Mobilfunkangebot besteht ab heute aus vier Preisplänen ohne Grundgebühr. Dazu kommen Minutenpreise ab 15 Rappen, SMS für 10 Rappen und kostenloses Abhören der Sunrise mailbox.

Hört sich schön an, ist es aber nicht. Zumindest für Neukunden…

Denn wo früher ein Sunrise Relax Pronto bei den Prepaid Kunden dafür gesorgt hat, dass man für 0.49 CHF eine ganze Stunde mit dem Handy in das Festnetz oder Sunrise Mobilnetz telefonieren konnte, gibt es nun nur noch das Sunrise go genannte Produkt mit einem Minutentarif von 0.25 CHF.

Hierzu mal ein Tabellarischer Vergleich der alten und neuen Tarife:

Sunrise Prepaid Tarifvergleich

Telefoniert man also mit dem Handy 90 Minuten lang mit seiner Oma in das Festnetz, so bezahlte man früher 0.98 CHF für dieses Gespräch. Mit Sunrise go kostet der selbe Spass nun 22.50 CHF! Das entspricht einem preislichen Unterschied von 2300% (Die 3000% im Titel beziehen sich jeweils auf eine ganze Stunde.)!

Wer jetzt jedoch in voller Panik Zeter und Mordio schreiend die Sunrise kontaktieren will, der sollte sich zuerst einmal einen Moment abkühlen. Denn diese Preise gelten wie gesagt nur für Neukunden. Wer – wie ich – vorher schon das Sunrise Relax Pronto Abonnement hatte, der führt das alte Abo – vorerst – ganz normal weiter zu den alten Konditionen.

Die Hinweise dazu finden sich allerdings schön versteckt in der Pressemitteilung und der Übersicht über die alten Abos.

Aus der Pressemitteilung

Kunden können einfach wechseln
Kunden mit einem laufenden Abo können telefonisch, via Internet oder in einem Sunrise center wechseln. Ein Muss ist das aber nicht. Wer bei auslaufendem Vertrag von einem Treueangebot profitieren will, kann in den meisten Fällen zwischen einem neuen Angebot oder der Weiterführung seines bestehenden Vertrags wählen.

Auf der Übersichtseite

Hier finden Sie jene Sunrise Prepaid-Produkte, die für Neukunden nicht mehr erhältlich sind, aber von bestehenden Kunden weiterhin genutzt werden können.

War die Sunrise bisher eine echte Alternative für Menschen mit dem Bedarf nach einem Prepaid Abo, so ist sie es spätestens seit dem 4. Oktober nicht mehr.

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Und es hat boom gemacht…

21. August 2007 1 Kommentar

Da sitzt man nichtsahnend mit einem Kunden am Telefon, als man mich zu stören versucht. Irgendwas von Auto verschieben etc. schnappe ich auf. Keine Zeit, der Kunde geht schliesslich vor.

Als das Telefonat fertig ist, gehe ich hinunter und muss mit schrecken feststellen, dass mein gerade mal 10 Monate altes Auto mit einem Lastwagenheck Bekanntschaft gemacht hat.

Hier das Ergebnis Nissan Note gegen Lastwagen:

bum1.jpg bum2.jpg
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Kommentarspam

13. Juli 2007 Keine Kommentare

Kaum ist man einen Monat online, da hagelt es schon Kommentarspam. Nicht dass ich damit allzugrosse Probleme hätte, schliesslich benutzt der Blogger von Welt Dienste wie Akismet. Aber nervig sind diese Einträge schon.

Jetzt gibt es ja zwei Möglichkeiten wie man gegen Spam vorgehen kann. Entweder man versucht ihn jedesmal zu ignorieren oder man versucht dagegen etwas zu unternehmen.

Da unsereiner ja immer auf der Suche nach einem interessanten Thema für den Blog ist, habe ich mich natürlich für den zweiten Weg entschieden und versuche etwas dagegen zu tun.

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Telefon von 044 824 71 11

6. Juli 2007 115 Kommentare

Katja war gerade mit Nina am baden und meiner einer rotzte sich gerade die Seele aus dem Leib als das Telefon klingelte. Es oblag also mir, den Anruf entgegen zu nehmen. Doch kaum hatte ich das Telefon abgenommen wurde auch schon wieder aufgelegt.

Die Rufnummer war 044 824 71 11. Da ich diese nicht kannte, fragte ich Katja ob Sie die Nummer kennt. Kopfschütteln auch von ihr. Jedoch konnte Sie mir sagen, dass diese Rufnummer häufiger in der Anruferliste erscheint.

Aha…

Nun, jetzt war mein Interesse geweckt. Flugs die weissen Seiten aufgerufen und nachgesehen wem die Nummer gehört. Die Lösung war überraschend…

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Mail vom Rechtsanwalt E. Rüegsegger aus Bern

4. Juli 2007 10 Kommentare

Heute hatte ich Post der besonderen Art in meinem elektronischen Briefkasten. Ein gewisser Anwalt namens Hans E. Rüegsegger aus Bern, will anscheinend Geld von mir. Geld in Euro, nicht in Franken.

Warum er das Geld möchte? Nun, angeblich hätte ich am 29.07.2006 um 14:33 Uhr auf der Internetseite P2P-heute.com mich für irgendeinen dubiosen Peer2Peer Download Dienst angemeldet.

Zum Beweis dafür ist auch gleich meine IP Adresse, mit welcher ich damals Online war angegeben.

217.872.373.74

Als ich diese gesehen habe, stellten sich mir folgende Fragen.

  • Will da ein Anwalt Geld von Ahnungslosen Mitschweizern abzocken?
  • Oder hat da jemand einen Racheakt gegen Herrn Rüegsegger geplant?
  • Oder ist Herr Rüegsegger Opfer einer willkürlich gewählten Anschrift für ein Virenverseuchtes Mail geworden?

Nach einer kurzen Analyse war klar, dass Rechtsanwalt Rüegsegger nichts weiter als ein willkürlich gewähltes Opfer von rumänischen Virenschreibern geworden ist.

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