Ich habe nie einen GameBoy besessen. Trotzdem habe auch ich die eine oder andere Gelegenheit gehabt, Tetris zu spielen. Etwas das mir an diesem Spiel immer gut gefiel war die Tetris-Musik.
Diese Variante, gespielt auf einer Marimba, hat meiner Meinung nach ebenfalls ihren ganz persönlichen Charme.
Nun ist Nina schon drei Jahre alt. Wie die Zeit doch vergeht. Während es an den letzten zwei Geburtstagen verhätnismässig ruhig zu und her ging, war dieses Jahr eine Piratenparty angesagt. Einige Ipressionen darüber findet man in der Bildergalerie.
Als Oberpirat oblag es mir die Piratenmeute in schach zu halten und zu bändigen. Also habe ich mir am Morgen noch einige Spiele ausgedacht, welche die Kinder als Piratenprüfung durchspielen sollten. Die Motivation war bei den Kids natürlich besonders gross, gab es doch zum Schluss ein echtes Piratendiplom.
Piraten-Gschicklichkeitstest
Ein Pirat muss auch bei stürmischer See immer einen festen Halt auf Deck haben. Aus diesem Grund wollte ich von den Piratenanwärtern eine Geschicklichkeitsprüfung absolviert wissen. In dieser Prüfung mussten Sie zuerst eine Strecke mit einem Plastiklöffel und einem Ping-Pong Ball darauf zurücklegen, ohne dass der Ball herunterfällt. Am Ziel musste dann der Löffel gegen einen Abfallsack getauscht werden und mit selbigen zurückgehüpft werden. Wer als erster ankam, erhielt einen kleinen Preis.
Piraten Kanonenschiessen
Ein richtiger Pirat muss natürlich auch die Kanone zielsicher bedienen können. Daher wurden auf einer Unterlage (z.B. ein Blatt einer Papierzeitung) einige leere PET Flaschen aufgestellt und die Piratenanwärte mussten aus einiger Entfernung mit 4 Softbällen versuchen die Flaschen umzuschiessen. Wer dies geschafft hat erhielt wieder einen kleinen Preis.
Piratenfrass
Ein echter Pirat muss auch fischen können. Hierzu habe ich jeweils zwei Piratenanwärter eine Minute lang fischen lassen und wer nach dieser Zeit am meisten gefangen hatte, erhielt einen kleinen Preis. Zum fischen kann man z.B. ein Angelspiel verwenden welches an der Rute einen Magnet besitzt und damit die Kartonfische aus dem Aquarium fangen kann. Alternativ – so haben wir es gemacht – kann man auch eines dieser mechanischen Angelspiele verwenden, bei denen sich das Spielfeld im Kreise dreht und je nach Position der Fische die selbigen den Mund auf und zu machen.
Kraftmessen
Piraten müssen stark sein, denn im Ernstfall müssen Sie bei Wind und Wetter auf den Ausguck hinaufklettern. Aus diesem Grund soll ein Tauziehen die stärksten der starken Piraten eruieren. Man nehme einen alten Gartenschlauch oder ein altes Stück Seil und befestige in der Mitte eine Schnur. Dann macht macht man am Boden für beide Seiten jeweils eine Markierung und verteilt die Kinder gleichmässig auf die beiden Seiten. Wer nun als erstes die andere Gruppe über die jeweilige Markierung ziehen kann hat gewonnen.
Piratendiplom
Ein echter Pirat pfeift natürlich auf ein Diplom. Viel erfolgreicher ist man da schon, wenn man en Fahndungsplakat vom Jungpiraten hat. Zeigt dieses doch, dass der Pirat ein extrem gefährlicher Zeitgenosse ist. Für das Diplom kann man z.B. etwas dickeres Papier kaufen, dass in einer braun-gelben Farbe daher kommt. Auf dieses Papier druckt man nun das Fahndungsplakat und kann ein während der Party geschossenes Photo darauf aufkleben.
Nach knapp zwei Jahren (Version 0.72 wurde am 27. August 2007 veröffentlicht) ist gestern wieder einmal eine neue DOSBox Version erschienen. Neben dem neuen Splash Screen (siehe Screenshot) sind vorallem unter der Haube viele Änderungen eingeflossen.
So wurde der neuen Version ein – vorerst – rudimentäres, automatisches Tastaturlayout System einverleibt. Dadurch sollte die DOSBox automatisch das verwendete Tastaturlayout des Host Systems erkennen und in der DOSBox einsetzen können. Im Moment funktioniert dieses Feature nur unter Windows, dafür aber ohne Probleme. Bei einem erstmaligen start hat mir die DOSBox sofort das Schweizer Tastaturlayout SG geladen.
Verbessert wurde ausserdem die Unterstützung der Super VGA Modi indem man nun zwischen S3, Tseng und Paradise auswählen kann. Ausserdem kann man in dieser Version als Maschinentyp auch EGA auswählen.
Bei der Soundunterstützung wurden zwei neue OPL2 und OPL3 Emulatoren hinzugefügt welche aufgrund des neuen Implementierungsansatzes schneller laufen sollten.
In der Konfigurationsdatei finden sich Hauptsächlich nur “kosmetische” Veränderungen vor. Einzig die Angabe der Zyklen (Anzahl Instruktionen pro Millisekunde die DOSBox emulieren soll) hat sich nun geändert. So wird nicht mehr der Befehl cycles=5000 verwendet um die Zyklen auf 5000 zu setzen, sondern neu wird cycles=fixed 5000 verwendet. Auch haben einige Parameter neue Namen bekommen. So werden in der MIDI Sektion nicht mehr die Namen device und config sondern neu mididevice und midiconfig verwendet.
Sie kennen sie alle: Command & Conquer, Grand Theft Auto, Tomb Raider, Far Cry, F.E.A.R und wie sie alle heissen. Aber wehe du fragst sie – die heutigen Kids – ob sie Yahtzee kennen. Im besten Fall fragen sie dich welche Minimalvoraussetzunge das Game hat. Dann meinen sie jedoch nicht sowas wie, mindestens 2 Spieler, 5 Würfel und ca. 30min Zeit, sondern die Kiddies erwarten CPU GHz, Memory Megabysites und die benötigte DirectX Version.
Wer jedoch wie wir bereits das eine oder andere Jahrzent hinter sich hat, der wird sich bestimmt an einen Urlaub erinnern, bei dem die Würfel nur so herumgewirbelt wurden um sein Punktekonto zu maximieren (Auf dem Papier, wohlgemerkt!). Vielen dürfte Yahtzee, im Deutschprachigen Raum auch als Kniffel ein Begriff sein.
Man spielt mit fünf Würfeln, wobei jeder Spieler pro Runde bis zu drei mal hintereinander würfeln darf. Dabei kann der Spieler “passende” Würfel auf die Seite legen. Spätestens nach dem dritten Wurf muss man dann die erwürfelten Punkte in die Yahtzee Tabelle eintragen. Dabei hat man verschiedene Möglichkeiten, in welches Feld man die Punkte einträgt. Hat man z.B. drei fünfen gewürfelt kann man diese in die fünfer, in die “Drei gleiche” oder auch in die “Chance” eintragen.
Gewonnen hat, wer am Ende die meisten Punkte gemacht hat. Wer nun Lust bekommen hat, eine Partie zu spielen, dem habe ich zwei “Schmankerl” anzubieten. Mittels OpenOffice habe ich eine benötigte Vorlage inklusive Anleitung erstellt. Ich biete hier zum kostenlosen verwenden diese Vorlagen als PDF an.
1987 habe ich als 10 Jähriger Knirps mit meinem C64 herumgespielt. Eigentlich war zu der Zeit der 386er gerade aktuell, doch von solch einem Rechner konnte ich nicht einmal träumen Jedenfalls erschien im Jahre 1987 das Spiel Police Quest: In Pursuit of the Death Angel. Ich weiss noch, wie ich damals bei uns im Ort an die Herbstschau ging und da zum ersten mal dieses Spiel erblickt hatte. Das Spiel hatte mich sofort gefesselt. Man durfte selber steuern wohin man den Protagonisten schicken wollte und wenn man z.B. eine Tür aufmachen wollte, stellte man die Figur vor selbige und gab open door ein. Ich war sofort Feuer und Flamme und gab mein ganzes Taschengeld dafür aus, jeden Tag einen Messeeintritt zu erwerben um mich bei diesem Stand aufhalten zu können. Irgendwann liessen mich die Leute da sogar selber spielen! Und hätte es nicht so etwas wie Hunger, Durst, Schlaf oder Hausaufgaben gegeben, ich würde wohl heute noch dort sitzen
Jedenfalls sind es solche Erinnerungen, welche mich persönlich immer wieder die alten Spiele hervorkramen lassen. Doch leider wird es immer schwieriger solche Spiele unter einem heutigen System überhaupt zum laufen zu bekommen. Die Spiele welche sehr Hardwarenah programmiert wurden, rasen bei den heutigen Gigahertzen nur so über den Bildschirm. Die ISA Soundkarten gibt es schon lange nicht mehr und von onboard PCI Karten wussten die damaligen Spiele noch nichts. Und von heutigen Monitorauflösungen jenseits von 640×480 will ich gar nicht erst anfangen zu sprechen.
Um also all diese Hürden überwinden zu können, bietet sich die Verwendung eines Emulators an. Und genau für diesen Zweck gibt es einen Emulator mit Namen DOSBox.
Pekka Kana ist finnish und heisst frei übersetzt “Peter Huhn”. Der Name ist sogleich auch der Titel dieses Spieles, bei dem sich alles um den – etwas durchgeknallten und nicht besonders intelligenten – Hahn Pekka dreht. Pekka ist ein Hahn, welcher irgendwo im tiefen Finnland auf einer Farm lebt und seine Aufgabe besteht darin, den Hühnerstall voller Hennen zu überwachen. Eigentlich wäre das nicht weiter der Rede wert. Doch eines Nachts werden alle Hühner gestohlen. Nicht, dass dies unseren Freund im geringsten stören würde, schliesslich ist es auf der Farm – ohne dieses ständige gegackere – endlich einmal durchgehend ruhig. Aber leider bestimmt nicht Pekka wo es lang geht und wenn er nicht alsbald im Kochtopf landen will, sollte er sich schnellstens auf die Suche nach den Hennen machen. Es kommt also wie es kommen muss und unser gefiederter Freund macht sich auf die Suche.
Relativ schnell wird klar, dass als Übeltäter nur jemand in Frage kommt. Die boshafte und unehrliche Krähe “The evil one”. Ein ziemlich unheimlicher Vogel und “schlimmer Finger” obendrein, welcher von seinen “Freunden” nur Evil genannt wird.
Neun Jahre sind eine lange Zeit! In diesen Knapp 3300 Tagen haben insgesamt 100 Hände (50 Personen) an diesem Spiel herumgewerkelt.
Und nun ist es plötzlich da. Seit heute Abend 20:00 Uhr ist die Hölle los. Der Server von Mindfactory liefert meistens nur Error 500 codes, denn die ganze Welt will das Spiel haben, so scheint es.
Ich bin mittlerweile auch am herunterladen des 700MB grossen Paketes. Und ich freue mich bereits tierisch auf dieses kostenlose Spiel. Mit viel Unterstützung von Revolution Software (Sprites etc.) sowie dem Glück die meisten Originalsprecher aus Baphomets Fluch an Board zu haben, wird das sicher eines der interessantesten Spiele Erlebnisse dieses Jahres.
Hoffentlich komme ich diese Woche irgendwann einmal dazu es mir anzusehen und einen Review zu schreiben
Wer nicht so lange warten will und eine halbwegs schnelle Internetverbindung besitzt, der kann sich das Spiel unter folgender Adresse herunterladen:
Manchmal überkommt es mich und ich wühle ich in meinen alten Games herum. Gefunden habe ich dieses mal – passend zur EM – FIFA international Soccer aus dem Jahre 1994.
Leider ist das Spiel nicht mehr ohne Probleme unter neueren Betriebsystemen lauffähig. Will man es unter DosBox betreiben, stürzt das Spiel einfach ab. Auch nativ unter XP ist nicht viel zu machen.
Daher habe ich es einmal mit dem Opensource Prozessor Emulator QEMU versucht. Und tatsächlich, nach ein wenig herumprobieren konnte ich das Game starten. Dummerweise lief es aber zu schnell. Und im Gegensatz zur DosBox gibt es keine Möglichkeit den Emulator zu bremsen.
Glücklicherweise hat das Problem bereits Miroslav Novak gelöst. Er hat für die QEMU Version 0.9.0 einen Patch veröffentlicht, welchen ich für die aktuellste 0.9.1 als Grundlage verwendet habe. In der von mir angepassten QEMU Gamer Edition Version wurden ausserdem alle Prozessoren wie etwa SPARC oder ARM entfernt.
Will man die QEMU Umgebung verlangsamen, startet man einfach qemu.exe mit der Option -brake <WERT>. Wobei WERT der Zahl 0 entsprechen kann um die Verlangsamung zu deaktivieren oder einem Wert >0. Verwendet man z.B. die Option -brake 1000 wird der Emulator 10x langsamer.
Die von mir angepasste QEMU Version für 32Bit Windows Systeme kann man von hier herunterladen. Das Archiv wurde mit dem Opensource Packetierer 7zip gepackt.
Poke 53280 hat Version 1.0.0.4 von Hurrican veröffentlicht, welches wieder einige Spielefehler behebt. Mann muss das Team wirklich loben, denn zwei Monate nach Release sind bereits diverse Probleme beseitigt worden. Da dürfen sich die “grossen” ruhig mal eine Scheibe davon abschneiden und es den Jungs gleichtun!!!
Weiterhin haben die Jungs einen Editor veröffentlicht. Somit hat nun jedermann die Gelegenheit eigene Levels, neue Gegner oder neue Musik zu erstellen und einzubinden. Allerdings ist Momentan noch ein grosser Spieltrieb Voraussetzung, denn Anleitung gibt es so gut wie keine.
Wer sich trotzdem einmal als Künstler versuchen möchte, der kann sich eine rudimentäre Anleitung sowie einige benötigte Dateien inkl. Editor auf der Webseite von Poke 53280 herunterladen bzw. lesen.
Ein neuer Held ist am Adventure Horizont aufgetaucht. Sein Name ist Jack Keane.
“… Jack lebt zur Kolonialzeit irgendwo auf einer Insel. Aus Geldnot willigt er ein, einen Agenten auf der mysteriösen Insel “Tooth Island” abzuliefern. Dummerweise zerschellt das Schiff kurz vor der Küste, so dass Jack unfreiwillig seine Pläne ein wenig abändern muss. Dass er jedoch im verlaufe der Geschichte gegen einen verrückten Wissenschaftler namens Doctor T. und seine fleischfressende Pflanzen ankämpfen muss, wäre ihm im Traum nicht eingefallen …”
Besucht man die Website von Jack Keane so sieht man relativ schnell, dass wohl die Macher – Deck 13 – selber grosse LucasArts und insbesondere Monkey Island Fans sind. So erinnert der Inselname “Tooth Island” sehr stark an den Protagonisten HermanToothrot aus Monkey Island. Oder die fleischfressenden Pflanzen an die Pflanze aus Maniac Mansion.
Aber auch andere Spiele wie etwa Simon the Sorcerer werden persifliert. Wenn etwa ein Schrank als Umkleidekabine herhalten muss, welcher sehr grosse Ähnlichkeit mit dem transporter Schrank aus der Simon the Sorcerer Serie hat.
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