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Archiv für die Kategorie ‘Tipps’

Der Adventskalender Marathon 2011

1. Dezember 2011 Keine Kommentare

Herzlich Willkommen zur mittlerweile fünften Ausgabe des Adventskalender Marathons. Auch dieses Jahr habe ich versucht die spannendsten, lustigsten, gewinnbringendsten und abwechslungsreichsten Adventskalender in den Untiefen der Google Datenbanken zu finden. Und wie man es sich vom matse Blog gewohnt ist sind alle Links fein säuberlich nach Kategorien sortiert. Viel Spass also beim täglichen Marathon durch die unzähligen Kalender.

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KategorienFamilie, Links, Tipps, Unterhaltung Tags:

Kernel.org down. Wo gibt es einen Kernel?

10. September 2011 2 Kommentare
Ausser Betrieb

Ausser Betrieb

kernel.org ist anscheinend schon seit einigen Tagen nicht mehr erreichbar. Auf der Webseite steht bereits den ganzen Tag über “Down for Maintenance”. Ich vermute mal dies hängt mit dem Einbruch zusammen welcher Anfang September entdeckt wurde. Dumm nur, wenn man gerade jetzt – am Wochenende hat man ja Zeit um etwas herumzukompilieren – auf einen Kernel angewiesen ist.

Da leider auch alle Mirrors von kernel.org down sind, muss man auf Alternativen ausweichen. Eine dieser Alternativen heisst Gentoo Mirror. Da Gentoo eine Metadistribution ist welche alles aus den Quellen erzeugt, kann man – wenn man weiss wo – einige der letzten Vanilla Kernels herunterladen. Bestimmt bietet sich diese Möglichkeit auch bei anderen Distributionen, bei Gentoo weiss ich aber zumindest wo man die Dateien findet :-D

Aus diesem Grund eine Liste von Links zu den Kernelquellen:

KategorienLinks, Linux, Tipps Tags: , ,

Assoziative Arrays in Bash

30. Mai 2011 Keine Kommentare
Fenster mit Quellcode

Mit bash 4.0 und höher hat man die Möglichkeit Assoziative Arrays verwenden zu können. In Python werden diese Art von Datenstrukturen Dictionaries genannt, in Perl heissen diese Hashes. Im Prinzip sind assoziative Arrays eine Erweiterung von normalen (indizierten) Arrays. Diese werden in der Regel dann eingesetzt, wenn man Arrayeinträge über vorher definierte Zeichenketten wiederfinden möchte.

 

Der Unterschied zu den indizierten Arrays besteht darin, dass bei den assoziativen Arrays nicht fortlaufende Nummern als Indizes, sondern sogenannte Keys (engl. Schlüssel) benutzt werden, die neben Zahlen auch Zeichenketten beinhalten können. Die einzelnen Arrayelemente werden demnach nicht einfach durchnummeriert, sondern jedes Element erhält eine Zeichenkette als Index.

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AOL.COM verschwindet von der Bildfläche

21. Dezember 2010 Keine Kommentare

An der ETH bin ich unter anderem als Mailmaster der ISG.EE tätig. Da kommt man natürlich nicht umhin immer wieder einmal in die Maillogs hineinzuschauen. Heute war es nicht ganz so öde wie auch schon, denn heute war sogar Action angesagt.

Grund? Lauter Fehlermeldungen der folgenden Art.

Dec 21 06:43:07 mailserver postfix/smtp[6882]: [ID 197553 local1.info] 88306D9331: to=<AOLBENUTZER@aol.com>, relay=none, delay=0.05, delays=0.02/0/0.03/0, dsn=5.4.4, status=bounced (Host or domain name not found. Name service error for name=aol.com type=A: Host found but no data record of requested type)

oder auch

Dec 21 10:51:17 mailserver postfix/smtpd[12882]: [ID 197553 local1.info] NOQUEUE: reject: RCPT from imr-mb02.mx.aol.com[64.12.207.163]: 450 4.1.8 <AOLBENUTZER@aol.com>: Sender address rejected: Domain not found; from=<AOLBENUTZER@aol.com> to= proto=ESMTP helo=

Die Meldungen besagen, dass Mails an resp. von AOLBENUTZER abgewiesen werden weil die Domäne nicht existiert. Zumindest beim Empfangen ist solch eine Regel sinnvoll, damit Spammer nicht irgendwelche Fantasiedomänen verwenden die es nicht gibt. Aber warum soll es aol.com nicht mehr geben?

Nun, eine DNS Abfrage zeigt warum:

~ $ dig +short aol.com
~ $ dig +short mx aol.com

Da ist (DNS Technisch) nichts mehr vorhanden was auf AOL.COM deutet. Na toll… In den einschlägigen Postfix Mailinglisten hat dann jemand sogar eine temporäre Lösung für dieses Problem gefunden. Man setze einfach eine Transportmap auf aol.de, da diese auch die MX Einträge für aol.com kennen.

Ich will ja nicht wissen wie der sich gefühlt hat, welcher da die DNS Einträge verbockt hat :-D

Achja… mittlerweile ist alles wieder so wie es sein soll:

~ $ dig +short aol.com
207.200.74.38
64.12.79.57
205.188.100.58

~ $ dig +short mx aol.com
0 mailin-04.mx.aol.com.
0 mailin-01.mx.aol.com.
0 mailin-02.mx.aol.com.
0 mailin-03.mx.aol.com.
maegger@rista:~ $

Druckerrettung nach Papierstau

16. September 2010 Keine Kommentare

Canon Pixma iP4500 Ein lautes quitschen und einige blinkende LEDs, das war alles was dem Canon Tintenstrahldrucker noch zu entlocken war. Der Grund dafür war ebenfalls recht schnell klar; Papierstau.

Nachdem ich die hintere Luke geöffnet und das Papier vorsichtig herausgepult hatte begann ein neuer Druckerlauf. Doch oh weh… diesmal zerknitterte das Papier derart, dass ich es bei aller Sorgfalt nicht mehr an einem Stück herausbringen konnte. Nach einigen weiteren Versuchen war der Fall fast schon klar. Die Papierstaus haben dazu geführt, dass irgendwo in der Papierführung selbiges festgeklemmt ist und ich – ohne Gewalt oder kompletter Demontage – nicht daran kommen würde.

Es gab nun – vorerst – zwei Möglichkeiten. Drucker entsorgen und neuen kaufen oder versuchen das Problem durch den Hersteller beseitigen zu lassen. Doch ein Anruf bei Canon resp. der auszuführenden Reparaturwerkstatt war ernüchternd. Eine Reparatur würde sich nicht lohnen bei diesem Drucker.

Rein vom ökonomischen Standpunkt aus betrachtet ist diese Aussage natürlich korrekt. Doch hat mich die Ökologie nie sonderlich interessiert, zeigte doch gerade die jüngste Vergangenheit mit Kriesen, Pleiten und Finanzdesastern was ökonomen so drauf haben… Aber das soll nicht Thema dieses Artikels sein ;-)
Jedenfalls ist bei mir also statt dem ökonomischen das ökologische Gewissen in den Vordergrund getreten. Und nach einigen Versuchen habe ich die ultimative Lösung gefunden um den Drucker wieder zu reparieren.

Man nehme einen dünnen aber bereits stabilen Karton wie man ihn z.B. hinter einem Papierblock findet und schiebt diesen ganz vorsichtig bei abgeschaltetem Drucker! durch die Papierführungsleiste des Druckers. Dies kann zum einen bewirken, dass eingeklemmte Papierfetzen herausgestossen werden und zum anderen, dass ein eventuell verklemmter Papiersensor wieder gelöst wird.

Jedenfalls funktioniert der Drucker – Ökologiegewissen sei Dank – wieder einwandfrei und Papier hat er auch keines mehr gefressen.

Ninas dritter Geburtstag

6. Februar 2010 2 Kommentare

Meine Güte…

party2010_005Nun ist Nina schon drei Jahre alt. Wie die Zeit doch vergeht. Während es an den letzten zwei Geburtstagen verhätnismässig ruhig zu und her ging, war dieses Jahr eine Piratenparty angesagt. Einige Ipressionen darüber findet man in der Bildergalerie.

Als Oberpirat oblag es mir die Piratenmeute in schach zu halten und zu bändigen. Also habe ich mir am Morgen noch einige Spiele ausgedacht, welche die Kinder als Piratenprüfung durchspielen sollten. Die Motivation war bei den Kids natürlich besonders gross, gab es doch zum Schluss ein echtes Piratendiplom.

Piraten-Gschicklichkeitstest
Ein Pirat muss auch bei stürmischer See immer einen festen Halt auf Deck haben. Aus diesem Grund wollte ich von den Piratenanwärtern eine Geschicklichkeitsprüfung absolviert wissen. In dieser Prüfung mussten Sie zuerst eine Strecke mit einem Plastiklöffel und einem Ping-Pong Ball darauf zurücklegen, ohne dass der Ball herunterfällt. Am Ziel musste dann der Löffel gegen einen Abfallsack getauscht werden und mit selbigen zurückgehüpft werden. Wer als erster ankam, erhielt einen kleinen Preis.

Piraten Kanonenschiessen
Ein richtiger Pirat muss natürlich auch die Kanone zielsicher bedienen können. Daher wurden auf einer Unterlage (z.B. ein Blatt einer Papierzeitung) einige leere PET Flaschen aufgestellt und die Piratenanwärte mussten aus einiger Entfernung mit 4 Softbällen versuchen die Flaschen umzuschiessen. Wer dies geschafft hat erhielt wieder einen kleinen Preis.

Piratenfrass
Ein echter Pirat muss auch fischen können. Hierzu habe ich jeweils zwei Piratenanwärter eine Minute lang fischen lassen und wer nach dieser Zeit am meisten gefangen hatte, erhielt einen kleinen Preis. Zum fischen kann man z.B. ein Angelspiel verwenden welches an der Rute einen Magnet besitzt und damit die Kartonfische aus dem Aquarium fangen kann. Alternativ – so haben wir es gemacht – kann man auch eines dieser mechanischen Angelspiele verwenden, bei denen sich das Spielfeld im Kreise dreht und je nach Position der Fische die selbigen den Mund auf und zu machen.

Kraftmessen
Piraten müssen stark sein, denn im Ernstfall müssen Sie bei Wind und Wetter auf den Ausguck hinaufklettern. Aus diesem Grund soll ein Tauziehen die stärksten der starken Piraten eruieren. Man nehme einen alten Gartenschlauch oder ein altes Stück Seil und befestige in der Mitte eine Schnur. Dann macht macht man am Boden für beide Seiten jeweils eine Markierung und verteilt die Kinder gleichmässig auf die beiden Seiten. Wer nun als erstes die andere Gruppe über die jeweilige Markierung ziehen kann hat gewonnen.

Piratendiplom
Ein echter Pirat pfeift natürlich auf ein Diplom. Viel erfolgreicher ist man da schon, wenn man en Fahndungsplakat vom Jungpiraten hat. Zeigt dieses doch, dass der Pirat ein extrem gefährlicher Zeitgenosse ist. Für das Diplom kann man z.B. etwas dickeres Papier kaufen, dass in einer braun-gelben Farbe daher kommt. Auf dieses Papier druckt man nun das Fahndungsplakat und kann ein während der Party geschossenes Photo darauf aufkleben.

Multipart ZIP Archive unter Linux öffnen.

9. Januar 2010 1 Kommentar

Eigentlich ist das splitten von grossen Archiven eine ganz praktische Sache. Man kann dadurch grosse Archive in kleinere Häppchen schneiden. z.B. haben viele Mailserver eine Dateianhang Begrenzung von 10 MB. Hat man ein Paket das 16MB gross ist packt man es einfach nochmals neu, stellt aber ein, dass z.B. zwei 8MB Archive erzeugt werden. Der Empfänger speichert dann einfach beide Dateianhänge im selben Verzeichnis ab und kann diese wieder entpacken.

Soweit die Theorie. Leider musste ich feststellen, dass Multipart ZIP Archive doch einige Probleme bereiten können. Gerade bei Benutzern welche auf freie Alternativprodukte setzen, sei es nun unter Windows oder Linux, kommt es beim entpacken der Archive zu Problemen. So unterstützt z.B. 7-zip keine Multipart Archive. Und auch unter Linux heisst es in der Manpage von unzip:

[...]
BUGS
       Multi-part archives are not yet supported, except in  conjunction  with
       zip.  (All parts must be concatenated together in order, and then ''zip
       -F'' (for zip 2.x) or ''zip -FF'' (for zip 3.x) must  be  performed  on
       the  concatenated  archive  in  order to ''fix'' it.  Also, zip 3.0 and
       later can combine multi-part (split) archives into a  combined  single-
       file  archive using ''zip -s- inarchive -O outarchive''.
[...]

Schlussendlich hat bei mir die Variante funktioniert, welche ganz am Schluss der Manpage angegeben wird.

zip -s- archivname.zip -O archiv.zip
unzip archiv.zip

Das nächste mal produziere ich einfach weniger Daten ;-)

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WordPress Metainformationen entfernen

8. Januar 2010 3 Kommentare

WordPress produziert eine Menge an Quellcode (Firefox/Opera: CTRL-U, IEX: Ansicht / Quelle) um einen Blog wie diesen darstellen zu können. Das meiste davon wird natürlich benötigt, damit die Webseite schön Fancy im Web 2.0 daherkommen kann. Es gibt aber auch Informationen im Quelltext die man vielleicht gar nicht braucht oder die sogar Crackern in die Hände spielen.

Auf drei solcher Einträge gehe ich jetzt näher ein.

Really Simple Discovery Informationen

<link rel="EditURI" type="application/rsd+xml" title="RSD"
href="http://blog.matse.ch/xmlrpc.php?rsd" />

Hinter der RSD (Really Simple Discovery) Funktion versteckt sich ein XML Format und eine Veröffentlichungskonvention um z.B. Blogs via Client Programmen befüllen zu können. So gibt es z.B. Programme wie BlogDesk, welche es ermöglichen einen Beitrag für z.B. WordPress Offline, in einem Programm auf dem Computer zu erstellen und später zu veröffentlichen. Das Protokoll stammt aus dem Jahr 2002 als die Bandbreiten noch klein, Flatrates kaum und Web 2.0 noch unbekannt waren. Zu dieser Zeit mussten Blogeinträge noch mit HTML Code versehen werden und waren somit – für Laien – relativ unübersichtlich zu erstellen.

Heutzutage ist es jedoch mittels CSS und JavaScript möglich einen Webbasierten WYSIWYG (What you see is what you get) Editor zu verwenden, welcher ganz normalen Menschen das Erstellen von ansprechenden Artikeln ermöglicht. Und da die Geschwindigkeit und ständige Internetverbundenheit in den technisierten Regionen der Erde kaum mehr ein Problem darstellen, haben Programme mit RSD Unterstützung an  Bedeutung verloren.

Wer also bisher nicht einmal von RSD wusste und auch in Zukunft keines dieser Programme verwenden will, kann diese Informationen in WordPress unterdrücken. Wie das geht erläutere ich weiter unten.

Windows Live Writer

< link rel="wlwmanifest" type="application/wlwmanifest+xml"
href="http://blog.matse.ch/wp-includes/wlwmanifest.xml" />

Windows Live Writer ist das selbe Konzept wie RSD, jedoch von Microsoft. Mittels der Software kann man ebenfalls seinen Blog Offline mit Inhalten befüllen.

Wer den Dienst bisher nie in Anspruch genommen hat und dies auch in naher Zukunft nicht vor hat, der kann diese Information ebenfalls unterdrücken.

WordPress Version

<meta name="generator" content="WordPress 1.2.3" />

Mittels dieser Metainformation kann man als Blogleser in Erfahrung bringen, mit welcher WordPress Version gearbeitet wird. Das ist im Normalfalls jedoch absolut irrelevant, da den Besucher nicht die Technologie hinter dem Blog sondern der Inhalt interessiert. Und die Besucher welche sich für die Version interessieren sind zu 95% unerwünschte Besucher. Denn als “pöser Bube” will ich wissen ob die WordPress Version veraltet ist und es hierzu offene Sicherheitslücken gibt. Und dank Google und Meta Tags, kann man hierzu einfach die Webseiten auflisten, welche mit der spezifischen Version laufen. Unterdrückt man diese Information muss ein potenzieller “pöser Bube” anderweitig Vorgehen um herauszufinden ob der Blog Verwundbar ist. Da heutzutage aber meistens eh nur – schlecht – automatisierte Engines nach genau solchen Informationen suchen kann es sogar passieren, dass man trotz veralteter Version und offenem Sicherheitsloch nicht angegriffen wird, weil die Engine schlicht keinen Anhaltspunkt dazu gefunden hat. Auch eine Art Cracker abzuwehren.

Unterdrücken der Informationen

Um nun einen oder allen der oben genannten Metainformationen zu unterdrücken, muss man die Datei functions.php in seinem WordPress Theme suchen und editieren. In einer normalen WordPress Installation befindet sich diese Datei normalerweise im WordPress Verzeichnis unter folgendem Pfad:

<Wordpress Verzeichnis>/wp-content/themes/<Themenname>/functions.php

Idealerweise fügt man direkt am Beginn der Datei (unterhalb von <?php) die ensprechenden Unterdrückungen ein.

/** Fuer Really Simple Discovery Unterdrueckung */
remove_action('wp_head', 'rsd_link');

/** Fuer Windows Live Writer Unterdrueckung  */
remove_action('wp_head', 'wlwmanifest_link');

/** Fuer WordPress Versionsunterdrueckung */
remove_action('wp_head', 'wp_generator');

Lädt man seinen Blog danach neu, sind diese Informationen verschwunden. Leider muss man sich hierbei bewusst sein, dass bei einem Update des Themes die Einträge jeweils neu erstellt werden müssen, da die functions Datei dann erneut überschrieben wird. Da Themes jedoch selten Updates erfahren ist dieser Aufwand – meiner Meinung nach – vernachlässigbar.

Mozilla Thunderbird 3.0 veröffentlicht

9. Dezember 2009 Keine Kommentare

Thunderbird 3 LogoGerade eben habe ich Thunderbird 3.0 installiert und all meine Mails indexieren lassen. Und nach ein wenig herumspielen muss ich sagen, dass sich der Update definitiv gelohnt hat.

Da ja mittlerweile auf allen einschlägigen News Seiten über die Software berichtet wird möchte ich nur kurz zusammenfassen, was mir besonders gefällt.

Automatische Ordner Virtualisierung

Automatische OrdnervirtualisierungNach der Installation legt Thunderbird 3 automatisch einige virtuelle Ordner an, in welchen er die wichtigsten Ordner von anderen Konten zusammenfasst. So hat man z.B. mit einem Klick alle Papierkörbe im Blick und kann diese verwalten, ohne jeden einzelnen anklicken zu müssen.

Themenbäume

Thunderbird ThemenbaumIn meinem Berufsalltag kommt es immer wieder vor, dass sich gewisse Mails über mehrere Tage hinweg verteilen. z.B. fragt man am Montag beim Lieferanten etwas nach, erhält am Dienstag eine Antwort, ergänzt dann am selben Abend noch etwas und erhält dann am Mittwoch wieder Antwort. Besonders wenn solche Mails sich über mehrere Tage oder Wochen erstrecken, wird es in starren Bäumen bei denen nur nach Datum sortiert werden kann, sehr schnell unübersichtlich den Mailverlauf zu überblicken. Durch einen simplen klick auf das Themenbaum-Icon thunderbird-themenbaum-icon kann man seine Mails nach Themen sortieren. Das funktioniert jedoch nur wenn beim beantworten auch wirklich auf den Antworte Knopf gedrückt wurde und nicht jeweils eine neue Mail erstellt wurde.

Selektivantworten

Wählt man mit der Maus eine Textpassage aus und klickt dann auf Antworten, wird eine Antwortmail erstellt, welche sich nur auf den Ausgewählten Text bezieht.

Schnellsuche

Auswahl der verschiedenen voreingestellten FilterDie neue Schnellsuche in Thunderbird ist im Prinzip nichts weiter als ein neuer Schnellfilter für das gerade angewählte Verzeichnis. Filtert man z.B. im Posteingang nach dem Wort Lieferstatus werden nur noch die Emails angezeigt, welche dieses Wort auch enthalten. Ein klein wenig kann man die Suche noch beeinflussen, indem man aus diversen Filtern auswählt. So kann man z.B. festlegen, dass nur im Nachrichtentext oder nur im Betreff nach dem Wort Lieferstatus gesucht wird. Für den Täglichen Einsatz sind die Filter absolut ausreichend. Doch will man z.B. nach einem Wort im Nachrichtentext und beim Absender suchen, ist dies nicht möglich. Hier wäre ein kleiner Editor nützlich gewesen, bei dem man neue Filter hinzufügen könnte.

Thunderbird Schnellsuche Als Alternative bleibt da eigentlich nur die klassische Suchmethode, bei welcher man den entsprechenden Ordner anwählt, einen rechten Mausklick ausführt und dann im erscheinenden Fenster “Suchen” auswählt. Leider wird dabei nicht mehr der Ordner gefiltert sondern es werden nur die gefundenen Mails in einer Liste dargestellt.

Neue Suchfunktion

Wenn man bei der Filterung die Option “In allen Konten suchen” auswählt und nach der Eingabe des Suchtextes die Enter Taste drückt, wird ein neuer Tab geöffnet welcher viele Informationen zum angegebenen Suchtext enthält. So wird zum einen auf der rechten Bildschirmhälfte eine Zusammenfassung der ersten paar gefundenen Mails dargestellt. Im Oberen rechten Bereich lässt sich dann auch eine statistische Grafik einblenden, welche über Balkendiagramme die Informationen darstellt.

Thunderbird Suchstatistik Klickt man einen der Balken an werden z.B. nur noch die relevanten Mails aus diesem Monat angezeigt. Auch kann man auf der linken Seite weitere Suchkriterien einstellen, wie etwa Mails welche von mir oder an mich waren oder Mails welche Attachments enthalten. Je nachdem über welchen dieser Filter man fährt färben sich wieder die relevanten Balken teilweise ein. Weiterhin kann man nach bestimmten Gruppen filtern wie etwa alle Mails aus dem Monat Mai mit dem Thema Lieferstatus welche vom Benutzer x.y@z kamen.

Fazit

Mein Fazit ist simpel. Runterladen, installieren und sich über das neue Programm freuen.

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Unix: Dateien mit nicht druckbaren Zeichen

29. Oktober 2009 Keine Kommentare

Ich hatte gerade ein Verzeichnis auf einem Solaris 10 System, welches eine Datei mit dem Namen ¨ beinhaltete. Meistens sind solche Dateien Überbleibsel von wilden Kommandozeilen Orgien, bei denen irgend eine Umleitung schief gelaufen ist. Irgend ein Sonderzeichen hat sich dann im Dateinamen verewigt.

Doch wie schaut man solch eine Datei an (um entscheiden zu können, dass diese wirklich weg kann?) und wie löscht man diese dann?

Am einfachsten geht das wohl, wenn man statt über den Dateinamen über die Inode Nummer geht. (Eine Inode ist ein Eintrag in einem Unix-Dateisystem, der Metadaten einer Datei enthält.)

# ls -alFi
385683 drwxr-xr-x   8 pcs      iccc         512 Oct 29 11:59 ./
338148 drwxr-xr-x  23 root     root         512 Oct 13 12:55 ../
461707 drwxrwsr-x   2 root     iccc         512 Oct 13 12:54 tmp/
386788 -rw-r–r–   1 root     root        7694 Sep  1 08:31 ¨

Nun hat man aber immer noch das Problem, dass z.B. ein cat oder ein rm die Datei nicht behandeln können, da diese Programme nicht mit der Inode umgehen können. Hier hilft find, welcher gezielt nach Inodes suchen kann und dabei den korrekten Dateinamen mittels exec an ein anderes Programm übergeben kann.

Einige Beispiele

# Die Datei umbenennen in foobar
find . -inum 386788 -exec mv {} foobar \;

# Datei anschauen mit less
find . -inum 386788 -exec less {} \;

# Datei direkt löschen
find . -inum 386788 -exec rm {} \;

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